Das 6. Metallurgie Symposium 2018

Der Förderverein Römischer Vicus Eisenberg veranstaltete am 8. und 9. September 2018 das 6. Metallurgie Symposium.

 

Ein Metallurgie Symposium in Eisenberg?

Seit spätestens 1882, durch die Funde von Christian Mehlis, besteht die Vermutung, dass im römischen Eisenberg Eisen in größeren Mengen produziert wurde als für den Eigenbedarf notwendig waren.
Er beschreibt Schlackenhalden mit 4–5m Mächtigkeit beiderseits des Eisbachs.
Eine Abbildung des Viergöttersteins aus Eisenberg zeigt Vulkan am Amboss, ein weiteres Indiz, dass die Eisenindustrie im römischen Eisenberg eine große Rolle spielte.

 

Das Erz im römischen Eisenberg

Ein besonderes Augenmerk lag auf einer Versuchsreihe die uns auf der Suche des in der Antike, in Eisenberg, verwendete Eisenerz weiter bringen sollte.
Dazu wurden verschiedene Erze aus dem näheren Umkreis um Eisenberg in drei gleichartigen Rennöfen, die mit lokalem Baumaterial aufgebaut wurden, mit Holzkohle einer Charge aus einem Kohlemeiler in Fischbach betrieben. Der zum Teil verwendete Kalkzuschlag bei der Verhüttung bestand aus der Nähe anstehenden Kalk.
Mit den ausgewählten drei Erzen wurden 4 Verhüttungsversuche gefahren. Der Aufwand der hierbei betrieben wurde gründete in der Osmiumisotopen Untersuchung im Curt-Engelhorn-Zentrum für Archäometrie, die mit diesem Verfahren Erze, Schlacken und Eisen miteinander vergleichen und damit Proben aus dem römischen Eisenberg mit unseren Erzen und Verhüttungsergebnissen in Korrelation setzen können.
Das Team, das aus Hessen, Pfalz und Luxemburg für die Versuchsreihe anreiste und zum Teil bei den Vorbereitungen extrem aktiv war, erzielte durchweg verwertbare Ergebnisse.
Es konnte nicht mit jedem Erz ein Eisenschwamm, eine Luppe, produziert werden, das war aber aufgrund der Erzanalysen zu erwarten, aber selbst die Schlacke bietet eine Möglichkeit mit historischem Material verglichen zu werden.

 

Mythos des vor dem Anzünden befüllten Rennofens

Christian Mehlis beschrieb 1883 den Befund eines komplett erhaltenen Rennofens, der noch mit Holzkohle, Eisenerz und Marmor gefüllt gewesen sei.
In weiteren Arbeiten der Archäologie findet man immer wieder bei der Funktionsbeschreibung von Rennöfen, diese seien vor dem Anzünden befüllt worden.
Unter den Handwerkern, die sich zum Teil seit vielen Jahren mit den alten Verhüttungstechniken beschäftigen, wird dies angezweifelt.
Ein Großteil des im kalten Ofen eingebrachten Erzes, wird aufgrund mangelnder Temperatur und reduktionsarmer Atmosphäre weder zu Eisen noch zu Schlacke umgewandelt.
Ein Ofenversuch mit sehr gutem Erz, mit dem bei richtiger Fahrweise immer eine Luppe zu erzielen ist, bestätigte diese Annahme.
Wenn der Ofen mit großer Menge an Erz gefahren wird, fällt der Verlust der ersten in den kalten Ofen gefüllten Chargen nicht auf. Die Frage, ob Christian Mehlis ein Fehler in der Beschreibung unterlaufen ist, oder ob die Vorgehensweise in der Antike dennoch so gehandhabt wurde, ist auch nach dem Experiment nicht schlüssig belegbar.
Dennoch besteht begründeter Zweifel.

 

Ein für das römische Reich der Antike einzigartiger Befund?

Arno Braun beschreibt in seinem Vortrag „Technik als Indikator für Identität? – zum Ursprung der Eisenberger Rennofentechnik“ einen Ofentypus dessen Ursprung man aufgrund vieler Belege im Böhmischen vermutet. Dessen Bauform möglicherweise durch zugereiste Handwerker nach Eisenberg gelangte. Weitere Funde von Keramiken scheinen diese Theorie zu bestätigen.
Die außergewöhnliche Form des Ofens ließ weiteren Platz für ein Rennofenexperiment.
Der Befund beschreibt einen Ofen für den zunächst eine große Arbeitsgrube in den Boden gegraben und der eigentliche Rennofen aus dem anstehenden Erdreich herausgearbeitet und die Innenseite mit Lehm verstrichen wurde. Lediglich die Ofenbrust wurde mit Lehm aufgebaut. Eine weitere Besonderheit ist die Schlackengrube, die sich nicht direkt unterhalb des Ofenschachtes befindet, sondern wie ein Bauch schräg nach hinten unten verläuft.
Bei der Betrachtung des Ofens im Querschnitt entstand die Idee, dass eine mit Holz oder Holzkohle gefüllte Schlackengrube im Verhüttungsverlauf durch Verbrennen des darin befindlichen Materials eine entstehende Luppe vor der Düsenöffnung mit der Zeit nach hinten weg wandern lässt.
Andere Meinungen, dass die Luppe nicht von selbst wandern würde, aber man diese, nachdem sie eine gewisse Größe erreicht hätte, aktiv nach hinten weg schieben könne und den Ofen weiter betreiben um eine weitere Luppenbildung vor der Düse zu begünstigen.
Dabei kommt der Gedanke auf, dass die im hinteren Bereich liegende Luppe dabei aufgekohlt werden könnte und einen härteren Stahl ergibt. In dem Fall wäre zu überlegen ob nach dem bergen beider mit unterschiedlichen Härtegraden vorliegenden Luppen diese miteinander verschmiedet wurden oder getrennt voneinander verarbeitet.
Der Ofen wurde so nah wie möglich am Befund aufgebaut. In die Erde graben konnten wir natürlich nicht, haben uns aber die Abraumhalde, von den Grabungen, zu Nutze gemacht.
Der Lauf des Ofens erbrachte einige nicht zusammenhängende Luppen, hier muss noch einmal an der Fahrweise des Ofens etwas gefeilt werden, bevor ein weiterer Versuch starten kann.
Der Rennofen selbst hat zwei Ofenläufe überlebt. Eine Mehrfachnutzung belegen auch die Befunde der alten Öfen.
Weitere Versuche mit dieser Ofenform werden sicher folgen.

 

Rennofenlauf mit Erz aus der Nähe von Wolfstein

Eisenerze stehen näher oder weiter entfernt vom römischen Vicus in der Pfalz in großen Mengen an. Einige konnten erst mit der Erfindung des Hochofens zu Eisen verarbeitet werden.
Eines der Erze, die für den Rennofen geeignet erschienen, stammt aus der Nähe von Wolfstein.
Dieses Erz wurde während der Veranstaltung verhüttet und nach einem mehrstündigen Ofenlauf konnte eine große zusammenhängende Luppe gezogen werden.
Dieses Erz dürfte aufgrund der Entfernung kaum in römischer Zeit in Eisenberg Verwendung gefunden haben, aber Belege für antike Verhüttungsplätze am Donnersberg, bei Grünstadt und im Stumpfwald lassen den Gedanken aufkommen, dass das römische Eisenberg nicht der einzige wichtige Verhüttungsplatz in dieser Zeit war, sich vielleicht aber zu einem Handelszentrum für Luppen oder Eisenbarren entwickelte.
In der Siedlungsgeschichte des römischen Eisenbergs ist das frühe Entstehen eines Forumsgebäudes, das im Innenhof als Handelsplatz genutzt werden konnte, durchaus bemerkenswert.

 

Schmiede das Eisen

Wo Eisenerz verhüttet wurde, kann der Schmied nicht weit gewesen sein.
So zeigte auch ein Schmied in Eisenberg sein können und fand guten Anklang.
In der Eisenzeit und in der Antike entstanden Schmiedetechniken, die bis in unsere heutige Zeit Bestand haben. Heute bietet uns die Technik viele Vorteile. In erster Linie unterstützt die elektrische Energie den Schmied bei der kräftezehrenden Arbeit und so manches geht schneller als damals.
Die Qualität des Eisens und der Stähle ist homogen und leichter einschätzbar.
Aber das Bild des Kunstschmieds entspricht in vielen Details noch der alten Arbeitsweise und kaum ein Schmied bewundert nicht das eine oder andere kunstvolle Eisenobjekt aus der Antike.
Für mich ein besonderer Fund sind die Eisenbeschläge des Hochdorfer Wagens, der im Grab des Keltenfürsten zu finden war.
Aber auch die Bronze-, Kupfer-, Silber- und Goldarbeiten in der Antike konnten sich sehen lassen.

 

Bronzeguss und Kupferschmied

Ein Bronzedepot, das bei den Ausgrabungen in Eisenberg gefunden wurde, alles beschädigte Teile die offenbar nur als Material zum Einschmelzen dienten, hatte dennoch damals einen beträchtlichen Wert und veranlasste einen Menschen, vielleicht einen Bronzegießer, dazu dieses Material zum Schutz vor Dieben oder Plünderern in einem halbierten Holzfass zu vergraben.
Offenbar kam er nicht mehr dazu es selbst zu bergen.
Auch dieses Jahr durfte der Bronzeguss nicht zu kurz kommen, so wurden bronzezeitliche Schwerter, Fibeln und ein Amboss aus Bronze gegossen.
Ein Kupferschmied, in keltischer Gewandung, verarbeitete Kupferdraht zu schön verzierten Fibeln, Nadeln und Armreifen.

 

Die Vorträge

Schon zuvor erwähnt, der Vortrag „Technik als Indikator für Identität? – zum Ursprung der Eisenberger Rennofentechnik“, der die Möglichkeit technischer Verfahrensweisen als Hinweis auf die Identität bzw. Herkunft der Handwerker aufzeigen möchte.
„Zur Entwicklung römischer Eisengewinnung im Hinterland von Mainz“, der sich, wie im Titel zu lesen, den zeitlichen Verlauf und mit der Ausdehnung der Eisenproduktion beschäftigt.
Passend zur Valentinianausstellung in Speyer wurde über ihn im Vortrag „Valentinian und die Spätantike“ berichtet, sein Lebenslauf und Werdegang skizziert. Besonders Interessant natürlich auch in Verbindung mit dem spätantiken Burgus in Eisenberg, der in dieser Zeit entstanden ist.
Mit dem Titel „Eisen- und Kupfererze – Rohstoffe für die Metallerzeugung und Pigmente für die Antike“ beschäftigte sich der Vortrag speziell mit der Farbherstellung und deren Verwendung.
Im Vortrag „Osmium-Isotopen zur Herkunftsbestimmung der Keramikbefunde aus Eisenberg“ wurden die Möglichkeiten der Untersuchungen nicht nur für Eisenerze, Schlacken, Luppen und fertige Eisenobjekte beleuchtet sondern, darüber hinaus auch die verwendeten Tone und deren Herkunft zu den fertigen Keramiken.
Die Rennofenversuche mit den lokalen Eisenerzen, setzten natürlich eine Sichtung der Eisenerzvorkommen im Umkreis von Eisenberg voraus, hieraus entstand der Vortrag „Eisenerzvorkommen im Raum Eisenberg mit der Fragestellung einer römischen Nutzung“.

 

Die Archäologie

Schon zum Ende des 19. Jahrhunderts durch Christian Mehlis und zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch Friedrich Sprater beschäftigte man sich Intensiv mit der römischen Siedlung.
1992 begann eine erneute intensive Grabung aufgrund der Bedrohung des römischen Vicus durch den Bau einer Umgehungsstraße.
Seit dieser Zeit ist der Vicus in Eisenberg ununterbrochen ein Mittelpunkt archäologischer Arbeiten.
Ab 2012 führt das Institut für Klassische Archäologie der Universität Heidelberg in Kooperation mit der GDKE Landesarchäologie, Außenstelle Speyer und der Stadt Eisenberg akademische Lehrgrabungen im Vicus durch.
Auch in diesem Jahr waren bei der Veranstaltung Archäologen und Studenten vor Ort und man konnte sich über den Stand der aktuellen Grabung informieren.

 

Die Veranstaltung

Für Besucher und Helfer wurden Getränke und Speisen angeboten. Der Absatz der Flammkuchen war nicht ganz so hoch wie erwartet, der Kuchen gegen Spende war eine der besten Einnahmequellen.
Die Kosten der Veranstaltung, auch wenn alle Teilnehmer und Helfer für uns kostenlos aktiv waren, sind dennoch nicht gerade gering.
Die Vorarbeit und nachfolgenden Aufräumarbeiten dürfen an dieser Stelle erwähnt werden.
Da wir die Veranstaltungen des Fördervereins für die breite Öffentlichkeit zugänglich machen möchten, werden keine Eintrittsgelder erhoben. Deshalb sind wir auf den Verkauf von themenbezogenen Büchern, Spielen und Keramiken angewiesen.

Um auch weiterhin dies alles verwirklichen zu können, freuen wir uns immer über Ihren Besuch auf dem weitläufigen Gelände des Römischen Vicus Eisenberg, zum Beispiel im nächsten Jahr am 4. / 5. Mai 2019 unsere Auftaktveranstaltung, oder auf dem Römerfest am 7. / 8. September 2019.

Ein ganz großes Dankeschön an alle Teilnehmer, Referenten, helfende Hände, Kuchenbäcker/-innen und natürlich Besucher, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.

Am 3. Oktober, beim Autofreien Eistal, würden wir uns freuen, wenn Sie uns auf dem Platz der Verbandsgemeindeverwaltung besuchen, sich über unsere Arbeit und Aktivitäten informieren würden und uns bei unserer Arbeit unterstützten.

 


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Metallurgiesymposium 2018


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Saisonstart 01. Mai 2018


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Termine 2018


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Metallurgie Symposium 2017


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Auftaktveranstaltung 2017


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Veranstaltungskalender 2017


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VII. Römerfest

VII. Römerfest im Römerpark Vicus Eisenberg

am 02. und 03. Juli 2016

Die Stadt Eisenberg veranstaltet in Erinnerung an seine gallo-römischen Wurzeln in diesem Jahr wieder ein Römerfest. Auf dem Gelände des Römerparks, einem Teilbereich des früheren Siedlungsplatzes stellen Kelten und Römer das alltägliche Leben in der Antike dar.

Die hohe Kunst der Eisengewinnung und des Metallgusses wird von der Gruppe der Kelten durchgeführt, die auch schon in der Antike führend in diesen Technologien waren. Darüber hinaus werden Handwerke wie Web- und Färbekunst, Körperkultur, Schmuck und auch Münzwesen gezeigt. Kulinarische Genüsse geben einen Einblick in die Küche der Römerzeit, wobei auch heutige Gastronomie für das leibliche Wohl sorgt.

Ein Highlight in diesem Jahr ist der Besuch der Gladiatorengruppe „AMOR MORTIS“, die als Wandergladiatoren die Kampfspiele in die Provinzen tragen. Dabei wird vermittelt, dass die Gladiatur nicht nur wildes Hau-drauf war, sondern es durchaus Regeln gab, deren Beachtung ein Kampfrichter regelte. Die eingesetzten Waffen verursachten oftmals blutende Wunden, jedoch verliefen die meisten Kämpfe ohne schwerste oder gar tödliche Verletzungen.

Im Bereich des Burgus, eine spätrömischen Kleinfestung, findet eine als Lehrgrabung ausgewiesene archäologische Untersuchung der Universität Heidelberg statt. Hier besteht die Chance Einblicke in die Feldarbeit der Archäologen zu nehmen und sich Fragen aus berufenem Mund beantworten zu lassen. Zur Geschichte der Grabungen in Eisenberg und zu den archäologischen Erkenntnissen finden Fachvorträge der Universität Heidelberg und dem Außenstellenleiter der Landesarchäologie Speyer, Herrn Dr. Ulrich Himmelmann statt.

Die Veranstaltung findet statt am Samstag, den 02.Juli von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr am Sonntag, den 03.Juli von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

 

Der Eintritt ist frei!

 

Es wird geboten:

  • Gästeführungen
  • römische Händler und Handwerker
  • römische Küche
  • Schuhe, Arbeiten aus Leder, Bein und Holz
  • Legionäre, Centurio, Beneficiarier, Wandergladiatoren
    germanische Hilfstruppen
  • Münzprägen
  • römische Schule, römische Schrift und Spiele
  • Getreidemühlen
  • weben, färben
  • Kettenworkshop
  • Handelswaren: Öllampen, Figuren, Mosaike, Weine
  • Eisenerzverhüttung im Rennfeuerofen
  • Bronzeguss
  • Brot backen im römischen Backofen
  • Informationen zu den Ausgrabungen

 

Infostände:

  • Landschaftspark Gienanth
  • Archäologiepark Rheingönnheim
  • Förderverein Römischer Vicus Eisenberg

 

Programm

 

Samstag, 02. Juli 2016

14.00 – 19.00 Uhr        Schaugrabungen               Uli Mayer

14.00 – 19.00 Uhr        Vorführungen                    Gladiatoren „AMOR MORTIS“

14.00 Uhr                      Führung Römerpark

15:00 Uhr                      Vortrag                                Prof. Dr. Reinhard Stupperich

16.00 Uhr                      Führung Römerpark

18.00 Uhr                      Führung Römerpark

 

Sonntag, 03. Juli 2016

10.00 – 17.00 Uhr       Vorführungen                      Gladiatoren „AMOR MORTIS“

10.00 Uhr                     Führung Römerpark

11.00 Uhr                      Vortrag:                               Dr. Ulrich Himmelman

„Kaiser Valentinian I. und die Pfalz in der Spätantike“

12.00 Uhr                      Führung Römerpark

13.00 Uhr                      Vortrag:                               Uli Mayer

„Grabungsbericht über den spätantiken Burgus in Eisenberg“

14.00 Uhr                      Führung Römerpark

16.00 Uhr                      Führung Römerpark

 

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Saisonauftakt 2016

Wie jedes Jahr zum 1. Mai fand der Saisonauftakt des Fördervereins am
Römischen Vicus Eisenberg (Pfalz) statt.

Trotz der morgendlichen Kälte wurde der Tag dennoch sonnig und mit rund 200
Besuchern wurden unsere Erwartungen weit übertroffen.

Neben vielen Informationen über das Gelände, die Grabungen und Geschichte,
konnte der Besucher auch Moretum und Brot aus den Backöfen verkosten.

Zwei Rennöfen zur Eisenerzverhüttung wurden betrieben.
Die Ergebnisse und ein paar Eindrücke, finden Sie auf den Bildern.

Wir freuen uns auf ihren nächsten Besuch.


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Bärlauchfest 2016

Zum diesjährigen Bärlauchfest des Förderverein Landschaftspark Friedrich von
Gienanth Eisenberg e.V. lud uns Gunther Biesterfeldt ein, unseren Verein zu
präsentieren.

Dieser Einladung sind wir gerne gefolgt und boten den Besuchern Moretum, dem
Thema entsprechend mit Bärlauch anstelle des Knoblauchs, selbstgebackenes
Brot mit eingedrücktem Eisenberger Brotstempel und Exponate aus und über den
Vicus.

Unser Angebot kam bei den Besuchern des Bärlauchfestes sehr gut an, mehrfach
sind wir nach dem Rezept gefragt worden.

Insgesamt sind 3kg Moretum und knapp 4kg Brot verkostet worden.

Interessierte konnten wir auf den Jahresauftakt am 1. Mai am römischen Vicus
hinweisen und selbstverständlich auch auf das bevorstehende Römerfest am 1.
Juliwochenende (2. / 3. Juli 2016).

Wir wurden von den Helfern und Mitgliedern des Förderverein Landschaftspark
Friedrich von Gienanth Eisenberg e.V. herzlich empfangen und unterstützt.
Der Gegenbesuch zum Römerfest ist schon geplant.

Nachfolgend ein paar Bilder der Veranstaltung.


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Erzexkursion in den Schwarzwald

Unser Vereinsmitglied Theofanis Polichroniadis-Fleig hat für seine
Mitarbeiter eine Exkursion in den Schwarzwald als Betriebsausflug geplant.

In der Rundmail von Jutta Knoth wurden die Vereinsmitglieder darüber
informiert, bei Selbstbeteiligung daran teilnehmen zu können.

Einige haben davon Gebrauch gemacht.

Die Exkursion wurde von dem Dipl. Mineralogen Dr. Andreas Landmann geleitet.

Wir starteten um 9:30 in einem mittelalterlichen Bergwerksstollen in
Neuenbürg, Besucherbergwerk Frischglück.

Dort wurden wir durch den Stollen geführt und erhielten allerlei
Informationen über den Abbau und das Vorkommen des dort abgebauten
Eisenerzes, das in dieser Region auch schon durch die Kelten, später Römer
bis in die Neuzeit erfolgte.

Danach blieb uns die Zeit auf einer Halde für unsere nächsten
Rennofenversuche mit Eisenerz einzudecken. Herr Dr. Landmann gab zu den
Erzfunden Erläuterungen über die Entstehung.

Nach dem Mittagessen in der Bergschänke ging es nach Neubulach zum dortigen
Silberbergwerk.

Erstaunlicherweise wurde dort Silber der Menge nach nur in Bruchteilen
abgebaut dafür aber Kupfererz in Form von Azurit und Malachit.
Jedoch der Erlös für den geringen Silberabbau entsprach dem 1 ½ fachen des
Kupferabbaus.

In der rekonstruierten mittelalterlichen Poche hofften wir unser Erz
zerkleinern lassen zu können, jedoch war das dem Kupfererz gegenüber
deutlich härtere Eisenerz zu fest um gute Ergebnisse zu erzielen. Also ist
für den nächsten Rennofenversuch noch einiges an Handarbeit nötig.

Wir möchten uns noch herzlich bei Dr. Landmann für seine vielen
wissenswerten Informationen und die Zusammenstellung des Programms bedanken.

Ebenfalls gebührt der Dank unserem Vereinskameraden Teofanis für die
Möglichkeit zur Teilnahme an dieser Exkursion.

Nachfolgend ein paar optische Eindrücke der Exkursion.


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Erste offene Führung 2016

Es tut sich was…
Am Sonntag, den 10.04. wurde bei strahlendem Sonnenschein die erste offene
Führung 2016 am Römischen Vicus, als Einstimmung auf ein ereignisreiches
Vicus-Jahr, eröffnet.

Bereits am 01.04. wurde ein Rennofen an erprobter Stelle auf dem
Vicusgelände erbaut und ein „kleiner Bruder“, ein Archimedes-Ofen links
daneben positioniert.

Am 10.04. morgens konnte dann endlich gegen 9:00 Uhr der Rennofen
angefeuert werden, womit das bereitstehende Eisenerz verhüttet und bei der
nachmittäglichen Eröffnung des Rennofens die entstandene Eisenluppe
entnommen werden konnte.

Für die Akteure an diesem Tag wurden die Backöfen angefeuert und
nachmittags mit Flammkuchen und Pizza beschickt und wir haben festgestellt,
auch ein Gugelhupf, dem Thema treu, in einer Backform aus Eisen, gebacken,
schmeckt lecker.

Auch ohne Werbung für diesen Tag haben sich einige Interessierte
eingefunden und haben sich in den ersten Führungen dieses Jahres zum
Vicusgelände und den Renn- und Backöfen informiert.

Alles in allem war es ein sehr angenehmer, informativer Tag und wir
bedanken uns bei allen Besuchern und Mitwirkenden für die schöne Zeit.


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Protokoll der Mitgliederversammlung 2016

Dienstag, 08.03.2016, Gewölbekeller des Eisenberger Rathauses,
18.30 bis 19.45 Uhr

Teilnehmer: Jürgen Stutzenberger, Thomas Hauck, Jutta Knoth,
Dr. Gerhard Buchinger, Dr. Thomas Kreckel, Thomas Winkler,
Werner Rasp, Gunther Biesterfeldt, Teofanis Polichroniadis,
Eugen Hoppe-Schultze, Plamen Pravchev

Entschuldigt: Dr. Hadumut Kohler-Heurich, Adolf Kauth, Erwin Knoth,
Helmut Stickl, Waldemar Kuhn

Protokoll: Jutta Knoth

1) Begrüßung

Der erste Vorsitzende Thomas Hauck eröffnet die Versammlung, begrüßt die
anwesenden Mitglieder.

2) Bericht des Vorstandes

Thomas Hauck berichtet über die Veranstaltungen und Aktionen, die der
Förderverein im vergangenen Jahr begangen hat. Jeden 1. Dienstag im Monat
fanden Stammtische in der Seltenbach oder im Container statt. Am 1. Mai
traditionelle Saisoneröffnung mit Führungen, Grillen und Brotbacken. An
Pfingsten fand das erste Metallurgie-Symposium statt, das von Fachleuten und
Gästen gut besucht wurde. Seit Juni finden in Absprache mit der Stadt einmal
monatlich Führungen im Vicus statt. Im Juni hat der Förderverein am
Stadtfest in der Partnerstadt Eisenberg/Thüringen teilgenommen. Im Juli fand
ein Römer-Kolloquium der Uni Heidelberg im Rathaus Eisenberg in
Zusammenarbeit mit dem Förderverein statt. Im Juli nahm der FV am Festumzug
in Ebertsheim teil, im September am Kerweumzug in Eisenberg, dort konnte der
Förderverein präsentiert werden. Am 13. September Tag des offenen Denkmals
im Vicus mit Führungen, Brotbacken und Bronzeguss.

Die erste Führung des neuen Jahres wird am Sonntag, den 10. April ab 15.00
Uhr mit einem Rennofenbau stattfinden. Die Führung übernimmt Gerhard
Buchinger.

2.1) Bericht der Kassenwartin
(in Abwesenheit durch den 1. Vorsitzenden Thomas Hauck)

Thomas Hauck trägt vertretungsweise die Zahlen des abgelaufenen Jahres vor.

Die Einnahmen bestanden aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen 4, Zinsen und
Einnahmen aus dem wirtschaftlichen Bereich.

Hier ist besonders das Engagement von Hadumut Kohler-Heurich
herauszustellen.

3) Bericht der Kassenprüfer

Die Kassenprüfer Jürgen Stutzenberger und Erwin Knoth haben am 03.03.2016
die Kasse des Jahres 2015 geprüft.

Es wurden die Belege, das Kassenbuch und die Kontoauszüge stichprobenartig
geprüft. Belege und Kontoauszüge wurden mit den Einträgen im Kassenbuch
abgeglichen und die Barkasse gezählt. Es ergaben sich keine Differenzen.

Die Buchführung wird von beiden Kassenprüfern als ordnungsgemäß und
vollständig bestätigt.

Die Kassenprüfer beantragen die Entlastung des Kassenwartes und des
Vorstandes.

4) Entlastung des Vorstandes

Bei Enthaltung des Vorstandes wurde einstimmig die Entlastung erteilt.

5) Römerfest am 02.und 03. Juli 2016

Bei dem Römerfest beteiligt sich der Förderverein durch Brotbackaktionen,
Fahren eines Rennofens und Bronzeguss. Außerdem soll Moretum angeboten
werden. Führungen werden von Thomas Kreckel und Gerhard Buchinger
übernommen, Silvia Heilmann als Gästeführerin soll noch angefragt werden.
Vorträge werden von Prof. Stupperich und Dr. Himmelmann angeboten, außerdem
wird Thomas Kreckel einen Vortrag über Numismatik halten. Die Herren
sprechen sich ab, damit die Vorträge über die beiden Tage verteilt
stattfinden können. Der Förderverein wird zwei Buden aufstellen. Eine Bude
wird als Infobude des Fördervereins und gleichzeitig des Fördervereins
Gienanthpark fungieren.

Der Vorsitzende des Fördervereins Gienanthpark, Gunther Biesterfeldt, lädt
den Förderverein Römischer Vicus dazu ein, beim Bärlauchfest am 24. April
teilzunehmen. Das Bärlauchfest findet von 10 – 16 Uhr im Gienanthpark statt.
Der Förderverein könnte Moretum mit Bärlauch anbieten und dazu Rezepte
verteilen und Werbung für den Römischen Vicus machen.

Plakate des Römerfestes sollen nach Drucklegung an den FV Gienanthpark, Teo
Polichroniadis und Thomas Kreckel geschickt werden, um die Werbung
größtmöglich zu streuen.

6) Teilnahme am Tag des offenen Denkmals am 11.09.2016

Bisher hat der Förderverein seit seiner Gründung am Tag des offenen Denkmals
teilgenommen. Dieses Jahr fällt der Tag des offenen Denkmals auf den
Geburtstag und das Jubiläum von Stadtbürgermeister Kauth, sodass der
komplette Vorstand an diesem Tag nicht verfügbar ist. Der Termin ist noch am
Ende des Jahres eine gute Möglichkeit, den Vicus zu präsentieren.

Gerhard Buchinger und Thomas Winkler erklären sich bereit, den Vicus an
diesem Tag „zu bespielen“. Gerhard wird Führungen anbieten und Thomas
Infomaterial in der Bude anbieten. Der Vicus soll dann nur von 14 – 17 Uhr
geöffnet sein. Sollten sich noch weitere Helfer finden, können noch weitere
Aktionen, wie z.B. Brotbacken angeboten werden.

7) Termine

* 24. April Infostand beim Bärlauchfest im Gienanthpark
* 1. Mai Saisoneröffnung ab 10.00 Uhr mit Rennofen und Bronzeguss
* 10. April: 1. Offene Führung um 15.00 Uhr durch Gerhard Buchinger,
Rennofenfahren vormittags durch Tom und Teo
* 1. Stammtisch des Jahres am Dienstag, den 05. April um 19:00 Uhr in
der Seltenbach,

und weiterhin jeden 1. Dienstag im Monat um 19:00 Uhr bis Oktober, danach
ist Winterpause.

8) Verschiedenes

  • Ein Mitglied regt an, den Stammtisch in einer anderen Gaststätte
    durchzuführen, da die Rauchbelästigung in der Gaststätte störend sei.
    Langjährige Mitglieder möchten weiterhin in der Seltenbach bleiben, da die
    Gaststätte sozusagen das „Gründungslokal“ des Vereins wäre und die
    Wirtsleute den Verein vielfältig unterstützen. Im Sommer finden die
    Stammtische eher im Freien statt, sodass keine Rauchbelästigung stattfindet.
    Ab und zu finden die Stammtische auch im Grabungscontainer oder im Freien
    bei der Grabung statt.
  • Die nächste Lehrgrabung am Vicus beginnt am Montag, den 14. März und
    geht über 4 Wochen. Die Studenten freuen sich über Besuch (und mitgebrachte
    Kuchen und ähnliches). Hier können dann auch direkt die neuesten
    Grabungsergebnisse angesehen werden.
  • Durch die Erkrankung der Kassenwartin Hadumut Kohler-Heurich soll
    kommissarisch ein Kassenwart eingesetzt werden. Von den Mitgliedern müsste
    sich jemand zur Verfügung stellen. Bei den Wahlen im nächsten Jahr kann dann
    Frau Kohler-Heurich wieder eingesetzt oder ein neuer Kassenwart gewählt
    werden.
  • Werner Rasp fragt nach dem Sachstand des Streifenhauses. Der
    wissenschaftliche Beirat des Vereins fungiert hier als Berater und soll auch
    in die nächste Besprechung mit dem Architekten eingebunden werden. Leider
    ist die Finanzierung nicht gesichert, da die Förderung zurückgefahren wurde.
    Jürgen Stutzenberger erläutert, dass neue Töpfe zur Förderung gesucht
    würden.
  • Der wissenschaftliche Beirat hat sich zum Ziel gesetzt, das Konzept
    des Römerparks zu entwickeln. Die Grundrisse der Gebäude sollen sichtbar
    gemacht werden, die alten Wege und Straßen mit Hackschnitzel oder ähnlichem
    sichtbar gemacht werden. Auch die Landesarchäologie ist hier mit beteiligt.
    Wichtig ist, die Bereiche, in denen Funde liegen, aus der
    landwirtschaftlichen Bewirtschaftung herauszunehmen, damit nicht noch mehr
    Schäden angerichtet werden.

Eisenberg, 10.03.2016


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Auf der Landesgartenschau 2015 in Landau

Der Förderverein Römischer Vicus Eisenberg (Pfalz) e.V. war am 26. und
27.6.2015 als Gast des Museums Herxheim auf der Landesgartenschau.
Mit Informationen über die Arbeit des Fördervereins, Anschauungsmaterial,
Moretum und Brot zum probieren.

Der Verein zeigte ebenfalls die Eisenerzverhüttung, was bei dem Holz /
Holzkohleverbrauch zum Motto der Landesgartenschau passte wie die Faust aufs
Auge „Der Wald im Wandel der Zeiten“ denn die Holzkohleherstellung schon im
Altertum verschlang bis in unsere Zeit so große Mengen an Holz, dass sich
schon alleine dadurch, ohne die anderen Nutzungen von Holz zu
berücksichtigen, der Wald grundlegend veränderte.

Das Schmieden mit Kindern war ebenfalls eine Attraktion, die große Mengen
angezogen hat.

Nachfolgend ein paar Bilder des Wochenendes.


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Das Metallurgie Symposium Eisenberg (Pfalz) an Pfingsten 2015

Bilder zum Metallurgiesymposium in Eisenberg am Samstag, den 23.05. und
Sonntag, den 24.05.

Nachfolgende Bilder zeigen die Aktivitäten des Metallurgiesymposium.
Mit Vorführungen im Bronzeguss, Eisenerzverhüttung, Schmieden, Vorträge
sowie Führungen über das Vicus Gelände.

Der Tenor aller Besucher war, dass eine Weiterführung dieser Veranstaltung
erwünscht wäre.
Mit Bedauern wurde das Intervall von 2 Jahren aufgenommen.

Nichts desto Trotz sind am Vicus an unterschiedlichen Terminen immer wieder
Aktivitäten in dieser oder Ähnlicher Art zu sehen.
Geplant ist am 10.4.2016, sowie am 1.05.2016 weitere Vorführungen der
Eisenverhüttung zu zeigen.

Ebenfalls werden neben den vielen anderen Aktionen beim Römerfest 2016
(2. & 3. Juli) auch das Thema Eisen eine Rolle spielen.


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Saisoneröffnung am römischen Vicus

Es war leider etwas Feucht.

Aber dafür waren die Besucher sehr Interessiert.

Die Brote aus dem Backofen waren sehr Schmackhaft und
alle waren guter Laune.

Vielen Dank den Helfern und den lieben Besuchern.


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Römerfest 2014

Das Römerfest war gut besucht, es gab viel zu sehen und es war ein wirklich
tolles Wochenende.

Am Abend des Samstages spielte für den Förderverein die Band Taylor’s
Friends und wir verkauften an die Besucher Bratwürste.


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Rennofenbau 2014

Für das Römerfest 2014 haben wir uns an den Rennofenbau mit
vereinten Kräften gemacht.
So, dass wir am Römerfest insgesamt 3 Versuche mit unterschiedlichem
Erz fahren konnten.

Es war nicht nur Arbeit, wir hatten schönes Wetter und richtig Spaß dabei.


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Arbeitseinsatz Frühjahr 2014

Ab Mai 2014 aktivierten wir uns um die Deckenbalken und die Geländer
um die rekonstruierten Keller auf dem Vicus Gelände zu erneuern.
Die Holzfiguren wurden dabei ebenfalls gereinigt und neu gestrichen.
Es waren doch einige Arbeitstage notwendig, neue Pfostenlöcher zu bohren, Pfosten zu setzen, die Bretter anzubringen.
Wir trafen uns dazu am: 10.05. / 17.05. / 14.06. / 19.06. / 21.06. / 28.06.2014

Wie die Bilder zeigen, hat es sich gelohnt.


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Pfingsten 2014

Am Pfingstsonntag wurde in Eisenberg mal wieder ein Rennofenversuch zur
Eisenverhüttung gefahren.
In der Infobude konnte man Moretum und frisch gebackenes Brot probieren.

Leider war das Wetter sehr verhalten und Pfingstmontag regnete es in
Strömen.


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Vitrinenbestückung – Sparkasse Carlsberg

Frau Knoth, Frau Dr. Kohler-Heurich und Herr Hauck organisierten auf Initiative von Frau Dr. Kohler-Heurich die Bestückung einer Vitrine in der Sparkasse in Carlsberg.

Der Förderverein hat dadurch für einen Monat die Möglichkeit sich zu präsentieren und der Öffentlichkeit ein wenig von der Arbeit und dem Bestreben zu berichten.

Meiner Meinung nach ist uns das ganz gut gelungen.


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Mitgliederversammlung

Donnerstag, den 10. April 2014

um 19.00 Uhr

in den „Container“ am römischen Vicus Eisenberg einladen.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Bericht des Vorstandes
  3. Bericht des Kassenwartes
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Entlastung
  6. Römerfest
  7. Termine
  8. Verschiedenes

Anträge an die Tagesordnung bitte schriftlich oder per e-mail bis 03.04.14 an den Vorstand

 

Mit freundlichen Grüßen

gez. Thomas Hauck

 

1.Vorsitzender


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Stammtisch

Unser Stammtisch findet jeden 1. Dienstag im Monat um 19:00 Uhr statt.

Wo:
Landgasthof zur Seltenbach
Seltenbach 1
67304 Eisenberg

Am 3. Oktober 2014 wird das Lokal jedoch geschlossen sein.
Wir werden uns dann vermutlich im Grabungscontainer direkt am Vicus treffen.


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Vereinstreffen 26.10.2013

Unser Vereinsmitglied Jürgen Stutzenberger zeigte zum Beginn den Mitgliedern des Fördervereins seine Powerpointpräsentation mit einem Umriss des Vicus, der Zeitstellung und einige Exponate.

Anschließend führte uns Uli Mayer über die Grabung und erläuterte die aktuellen Befunde.

Tags zuvor fand er unter Anderem verglasten Lösslehm an einem möglichen Rennofen, beim vergleichen dieser Verglasung mit dem kürzlich gefahrenen Rennofenversuch waren Identisch und erhärten die Vermutungen dass vor der Bebauung mit Häusern ein früher Produktionsstandort für Eisen bestanden haben muss.

Unser Vorsitzender Thomas Hauck zeigte die Ergebnisse der Ofenreisen am Vicus von der Luppe (dem im Ofen gewonnen Eisenschwamm) bis zum ausgeschmiedeten Eisenbarren. Unter dem Auflichtmikroskop konnten Mikrorisse im Gefüge, kleinste Einschlüsse von Schlacke und die Meßpunkte der Härtebestimmung sichtbar gemacht werden.

Bei netten Gesprächen, Kaffee und Kuchen im Grabungscontainer verstrich die Zeit wie im Fluge und beim gemeinsamen Abendessen im Landgasthof zur Seltenbach, bei einem Lammgulasch mit Aprikosen, Bohnengemüse und Buchweizen wurden die Gespräche fortgesetzt.

Alles in Allem ein gelungener Nachmittag.

Kuchen, Kaffee, Speisen wurden uns gespendet. Dafür einen recht herzlichen Dank.
Danke auch allen Helfern die bei den Vorbereitungen aktiv waren.


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Tag des offenen Denkmals

Bei mäßigem Wetter wurde der Tag des offenen Denkmals dennoch ein großer Erfolg.

Für unsere Besucher wurden neben den Informationen zum Vicus und Förderverein Führungen über das Gelände durch Dr. Thomas Kreckel angeboten.

Die Kinder waren eingeladen zu basteln und die lucarnischen Würste die speziell für uns gefertigt wurden, zeigten den gewünschten Erfolg.
Die Brotbacköfen waren ebenfalls wieder in Betrieb. Durch den in Eisenberg bekannten frühchristlichen Brotstempel ist das Brot backen am Vicus schon zur Institution geworden.

Um dem Namen Eisenberg gerecht zu werden, auch wenn nicht bekannt ist wie die Siedlung zu römischen Zeiten geheißen haben mag, wurde ein Rennofen zur Eisenerzverhüttung gefahren.
Gemäß den Befunden aus der Grabung, wurde der Ofen erstmalig aus lokalem Löß und Sandsteinen aufgebaut. Der Ofen erbrachte eine Luppe, einen Eisenschwamm, die der üblichen Ausbeute entsprach und der Ofen zeigte nach dem erkalten einen der Grabungen ähnlichen Befund. Die Schlackebildung des reichhaltigen Erzes ist jedoch geringer, als das im Altertum bekannt ist. Zumal häufig mit Kalkzusätzen gearbeitet wurde.

Allen Besuchern und Helfern gebührt ein großes Dankeschön.

Wir freuen uns auf eine Wiederholung.


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Wahlen

Förderverein Römischer Vicus Eisenberg(Pfalz) wählt neuen Vorstand

Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins Römischer Vicus Eisenberg standen Vorstandsneuwahlen auf der Tagesordnung.

Der neue Vorstand besteht aus:

  1. Vorsitzender Thomas Hauck
  2. Vorsitzender Dr. Thomas Kreckel
    Kassenwart Dr. Hadumut Kohler-Heurich
    Schriftführer Jutta Knoth
    Kassenprüfer: Jürgen Stutzenberger und Erwin Knoth
    Beisitzer: Irene Oelmann, Bernd Ulrich, Adolf Kauth, Silvia Heilmann und Dr. Gerhard Buchinger.

In den wissenschaftlichen Beirat wurden berufen: Prof. Dr. Reinhard Stupperich, Dr. Andrea Zeeb-Lanz, Dr. Richard Petrovszky, Prof. Dr. Helmut Bernhard, Helmut Stickl, Dr. Ulrich Himmelmann und Dr. Roland Becker.
Dr. Roland Becker wurde zum Sprecher des wissenschaftlichen Beirates ernannt.

Der bisherige und neu gewählte Vorsitzende Thomas Hauck berichtete über die Veranstaltungen und Aktivitäten im vergangenen Jahr und bedankte sich bei den Teilnehmern für ihre Hilfe.

Um die weitere Arbeit des Fördervereins auf breitere Schultern zu stellen wurden Arbeitskreise gegründet. Es bildeten sich die Arbeitskreise: Öffentlichkeitsarbeit, Gästeführerausbildung, Zusammenarbeit mit Schulen und  Darstellung der Römerzeit.

Als nächste Aktion wurde die Teilnahme am Römerfest in Schweinschied beschlossen, bei der der Förderverein den Eisenberger Vicus und den Verein vertritt.

Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals am 08.09.13 nimmt der Förderverein mit verschiedenen Aktivitäten und Führungen teil.

Der Stammtisch des Fördervereins findet immer am ersten Dienstag eines ungeraden Monats um 19.00 Uhr in der Gaststätte „Seltenbach“ statt. Interessenten sind jederzeit herzlich willkommen.

Der Tourismusmanager der VG und Stadt Eisenberg, Jürgen Stutzenberger, bedankte sich beim Förderverein für die Teilnahme am Festakt und Festumzug und überreichte eine Urkunde und Münzen für die Teilnehmer.

 


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Pfingstaktion

Um den Bekanntheitsgrad des Römischen Vicus und unseres Fördervereins etwas anzuheben, aktivierten sich unsere Mitglieder und Freunde zu einem Informationswochenende.

Es wurde Kaffee und Kuchen angeboten, am Informationsstand entstanden interessante Gespräche über den Vicus, die Archäologie und den in Zukunft geplanten Aktionen.
Der Schutzbau und die Grabung waren geöffnet und unter Fachkundiger Führung den Besuchern der Vicus etwas näher gebracht.
In den Brotbacköfen entstanden Brote die den lokal gefundenen Brotstempel aufgedrückt bekamen.

Sogar aus Belgien ist ein Helfer angereist der zusammen mit uns einen Rennofen zur Eisenerzverhüttung aufgebaut hat.
Am ersten Tag wurden ca. 20kg Eisenerz verhüttet, am zweiten ca. 40kg.
Die am zweiten Tag ausgeschmiedete Luppe ergab einen Barren von etwa 2kg.

Weitere Unterstützung erhielten wir durch einen Teilnehmer am Rennofenworkshop aus Hessen und Mitgliedern der Keltengruppe Taranis.

Nachfolgend ein paar Bilder, mit den Eindrücken des Wochenendes.

 

 

Allen Helfern und unseren Besuchern ein Dankeschön für den gelungenen Tag.


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